claude-mem: Was es Ihre Claude-Limits kostet
Ob claude-mem Ihr Claude-Limit verbraucht, entscheidet der Provider bei der Installation. Was die drei Wege in v13.35.0 kosten und welche Daten cmem.ai erhält.
Kurze Antwort: Verbraucht claude-mem Ihr Claude-Limit?
claude-mem verbraucht Ihr Claude-Limit nur dann, wenn Sie bei der Installation Ihren Anthropic-Plan als Speicher-Provider wählen. Mit CMEM Pro oder einem eigenen API-Schlüssel von OpenRouter oder Gemini laufen die Speicher-Aufrufe außerhalb Ihres Plans. Dann kosten sie dort Geld. Der interaktive Installer wählt CMEM Pro vor. Das ist ein Abo des Herstellers und kostet laut Preisseite nach einer 30-tägigen Testphase 30 US-Dollar im Monat.
Alle Angaben beziehen sich auf claude-mem v13.35.0. Grundlage sind Doku, Quellcode und Preisseite mit Stand 13. Oktober 2026. Das Projekt ändert sich sehr schnell. Lesen Sie deshalb zuerst den Abschnitt zur Version, bevor Sie etwas installieren.
Was ist claude-mem, und was ist es nicht?
claude-mem ist ein Plugin eines Drittanbieters für Claude Code. Es stammt von Alex Newman (auf GitHub: thedotmack) und liegt im Repository thedotmack/claude-mem. Es ist nicht das Gedächtnis, das Anthropic selbst in Claude und Claude Code einbaut. Was diese eingebauten Funktionen kosten, steht in unserem Überblick, ob Claudes Memory-Funktionen extra kosten.
Das Plugin besteht aus Hooks in Claude Code und einem lokalen Hintergrunddienst, dem Worker. Ein eigenes Sprachmodell, der Observer, schreibt aus Ihren Sitzungen kurze Notizen. Diese Notizen heißen Observations. Sie landen in einer lokalen Datenbank und stehen späteren Sitzungen als Kontext zur Verfügung. Der Observer verursacht die Kosten, denn jede Observation braucht Tokens. Offen ist nur, wessen Kontingent oder Konto diese Tokens bezahlt. Wie Plugins, Hooks und Marketplaces in Claude Code zusammenspielen, erklärt unser Leitfaden zu Claude-Code-Plugins.
Welche Version beschreibt dieser Artikel?
Dieser Text ist auf das Tag v13.35.0 festgelegt. GitHub führt es als Release vom 9. Oktober 2026. Zwischen dem 4. und dem 9. Oktober 2026 hat das Projekt zehn Tags veröffentlicht, von v13.30.0 bis v13.35.0. Am 13. Oktober 2026 gibt es bereits v13.36.0, v13.36.1 und v13.37.0.
Das hat eine direkte Folge. Wer über den Marketplace oder mit npx claude-mem install installiert, bekommt die neueste Version und nicht v13.35.0. Die Provider-Auswahl und die Texte im Installer können dort schon anders aussehen. Wenn Sie genau das Verhalten aus diesem Artikel wollen, legen Sie die Version fest:
npx claude-mem@13.35.0 installÄltere Versionen sind keine gute Wahl. Laut CHANGELOG war der automatische Rückfall nach dem Ende der CMEM-Pro-Testphase seit 13.24.11 defekt. Erst 13.29.0 hat ihn repariert. Genau dieser Rückfall entscheidet, ob später Ihr Claude-Limit belastet wird.
Welche drei Provider-Wege gibt es, und wer zahlt jeweils?
Der interaktive Installer arbeitet in drei Schritten: zuerst die Laufzeit, dann die Anmeldung, dann der Speicher-Provider. Der letzte Schritt entscheidet über Ihr Limit.
Weg 1: CMEM Pro, die Vorauswahl
Im interaktiven Installer ist CMEM Pro vorausgewählt. Die Doku zu v13.35.0 beschreibt den Weg so: Der Speicher läuft „off-plan through https://cmem.ai/api/inference/v1 with model cmem-observer“. Ihr Claude-Limit bleibt also unberührt. Dafür laufen die Observer-Aufrufe über den Server des Herstellers.
Laut Preisseite bekommt jedes Konto eine 30-tägige Testphase mit enthaltener Nutzung. Danach kostet CMEM Pro 30 US-Dollar pro Monat. Die größeren Stufen heißen Heavy (70 US-Dollar) und CMEM Max (100 US-Dollar). Bei CMEM Max wird Nutzung über dem enthaltenen Kontingent zusätzlich abgerechnet. Die Seite nennt alle Beträge in US-Dollar. Einen Euro-Preis oder Angaben zur Umsatzsteuer zeigt sie nicht.
Weg 2: Ein eigener API-Schlüssel
Sie können einen eigenen Schlüssel von OpenRouter oder Gemini nutzen. Die Doku nennt außerdem einen OpenAI-kompatiblen Provider. Der Speicher läuft dann ebenfalls außerhalb Ihres Claude-Plans. Die Rechnung kommt vom jeweiligen Anbieter, nach dessen Token-Preisen.
Der Provider-Bildschirm des Installers zeigt in v13.35.0 nur CMEM Pro und den Anthropic-Plan. Den eigenen Schlüssel stellen Sie über CLAUDE_MEM_PROVIDER in ~/.claude-mem/settings.json ein. Die Konfigurationsdoku nennt dafür die Werte gemini, openrouter und openai-compatible. Dort stehen auch die Namen der passenden Einträge für den Schlüssel. Die Doku warnt außerdem: Schicken Sie einen persönlichen OpenRouter-Schlüssel (sk-or-...) nie an das cmem.ai-Gateway.
Weg 3: Ihr Anthropic-Plan
Mit --provider claude nutzt der Observer Ihr Claude-Abo. Die Doku sagt dazu klar: „memory shares your Claude plan usage“. Jede Observation zählt also gegen dieselben Limits wie Ihre eigene Arbeit in Claude Code. Der Installer beschriftet die Option selbst als „Use your Anthropic Max Plan (no cloud sync, uses tokens for observations)“. Wie die Zeitfenster und Wochenlimits Ihres Plans funktionieren, steht in unserer Erklärung der Claude-Nutzungslimits.
Dieser Weg überspringt die Anmeldung bei cmem.ai. Laut Doku meldet sich die Installation trotzdem einmal bei cmem.ai. Diese Meldung enthält nur Zahlen: Anzahl der Observations und Token-Summen, aber keine Prompts, Pfade oder Projektnamen. Die Headless-Doku nennt zusätzlich den Hostnamen als Gerätenamen. Danach gilt laut Doku: „nothing else is sent to cmem.ai“.
Die Vorauswahl gilt nur interaktiv
Ein nicht-interaktiver Lauf ohne --provider nimmt bei einer frischen Installation den Anthropic-Plan. Auch der Standardwert im Quellcode ist claude. Ein Kommentar im Code nennt das eine bewusste Abweichung von der Vorauswahl im Installer. Ein bereits gespeicherter Provider bleibt erhalten.
Was bedeutet „bis zu 100 % mehr Nutzung“?
Das README wirbt mit dem Satz „memory runs off-plan, so you get up to 100% more usage from your plan“. Das ist Werbung für den bezahlten Observer und keine Messung. Im Quellcode ist die Zahl eine feste Konstante (PLAN_USAGE_GAIN_PERCENT = 100). Eine Methode dahinter nennt die Doku nicht.
Richtig ist nur der Kern: Läuft der Observer nicht über Ihren Plan, verbrauchen Observations kein Plan-Kontingent. Wie viel Ihnen das bringt, hängt davon ab, wie viele Observations Ihre Sitzungen erzeugen. Messen Sie das an Ihrem eigenen Verbrauch. Übernehmen Sie die 100 % nicht einfach.
Was passiert, wenn die 30-Tage-Testphase endet?
Hier sagen zwei Quellen Verschiedenes. Deshalb stehen hier beide.
Das README sagt: Nach der Testphase fällt der Speicher automatisch auf Ihren Anthropic-Plan zurück, „unless you subscribe“. Die Preisseite von cmem.ai sagt: Für die Testphase ist eine Kredit- oder Debitkarte nötig, Prepaid-Karten gehen nicht. Die Abrechnung kann beginnen, wenn die Testphase endet oder die enthaltene Nutzung verbraucht ist, je nachdem, was zuerst eintritt. Die Bedingungen für ein automatisches Upgrade zeigt erst der Checkout. Lesen Sie diese Bedingungen beim Abschluss genau. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass ohne Ihr Zutun nichts abgebucht wird.
Technisch hängt der Rückfall nicht am Kalender. Die Headless-Doku nennt ihn „event-driven, not a calendar date“. Der Schalter heißt CLAUDE_MEM_PRO_FALLBACK_AT. Er wird gesetzt, wenn das Gateway Ihr Konto nicht mehr bedient. Das passiert, wenn das Kontingent aufgebraucht ist, das Abo inaktiv ist oder der Schlüssel abgelehnt wird. Ab dann läuft der Speicher über Ihren Anthropic-Plan. Beim nächsten Sitzungsstart sehen Sie einmalig diesen Hinweis:
Memory is using your Anthropic plan for now.Die Folge für Ihr Limit: Ab diesem Moment kosten Observations wieder Plan-Kontingent, ohne dass Sie selbst etwas umgestellt haben. Wer CMEM Pro nur testet und dann nicht zahlt, landet also bei Weg 3.
Wie prüfen Sie, welcher Provider gerade aktiv ist?
Die Doku nennt dafür keinen eigenen Befehl. Auch npx claude-mem doctor zeigt den Provider nicht an. Die Einstellungen liegen in ~/.claude-mem/settings.json. Die Datei wird beim ersten Start mit Standardwerten angelegt. Für die Prüfung brauchen Sie jq (unter Ubuntu: sudo apt install -y jq).
jq -r .CLAUDE_MEM_PROVIDER ~/.claude-mem/settings.json
grep -nE 'cmem\.ai|FALLBACK' ~/.claude-mem/settings.jsonSo lesen Sie die Ausgabe:
claudebedeutet Weg 3, also Ihren Anthropic-Plan.openrouterzusammen mit einer Adresse aufcmem.ai/api/inference/v1bedeutet CMEM Pro. Der Installer speichert CMEM Pro intern alsopenrouter.openrouterohne cmem.ai-Adresse bedeutet Ihren eigenen OpenRouter-Schlüssel.geminioderopenai-compatiblebedeutet Ihren eigenen Schlüssel bei diesem Anbieter.
Verlassen Sie sich bei CMEM Pro nicht allein auf CLAUDE_MEM_PROVIDER. Die Doku beschreibt nicht, dass dieser Wert beim Rückfall umgeschrieben wird. Die Datei kann also noch openrouter zeigen, obwohl schon Ihr Plan zahlt. Den aktuellen Zustand fragt die Headless-Doku direkt beim Worker ab:
PORT=$(jq -r .CLAUDE_MEM_WORKER_PORT ~/.claude-mem/settings.json)
curl -s "http://127.0.0.1:${PORT}/api/health"Bei CMEM Pro erwartet die Doku in dieser Antwort openrouter als Provider. Haben Sie den Rückfall-Hinweis gesehen, zahlt trotzdem Ihr Plan, auch wenn dort noch openrouter steht. Die Datei settings.json kann cm_pro_...-Tokens und sk-or-...-Schlüssel enthalten. Die Doku verlangt deshalb Modus 0600:
chmod 600 ~/.claude-mem/settings.jsonZeigt der Installer noch die Kosten pro 1.000 Observations?
In v13.14.0 zeigte der Installer neben jeder Option geschätzte Kosten pro 1.000 Observations. Der Code rechnete sie aus gemischten Token-Preisen und nahm 30.000 Tokens pro Observation an. Es sind Schätzungen des Projekts, keine Messungen:
Die Daten hinter diesem Diagramm
[
{
"provider": "Anthropic-Plan (Haiku 4.5)",
"usd_pro_1000_observations": 8.91
},
{
"provider": "Gemini 2.5 Flash Lite",
"usd_pro_1000_observations": 3.39
},
{
"provider": "OpenRouter (DeepSeek V4 Flash)",
"usd_pro_1000_observations": 2.73
}
]Die Option Anthropic-Plan stand dort mit rund 8.91 US-Dollar pro 1.000 Observations, abgerechnet über Ihren Claude-Plan. Der Betrag rechnet den Token-Verbrauch in Dollar um. Auf dem Plan-Weg zählt dieser Verbrauch gegen Ihre Plan-Nutzung. Gemini lag bei 3.39 und OpenRouter bei 2.73 US-Dollar. Beide liefen über Ihren eigenen Schlüssel. CMEM Pro stand dort ohne Wert pro 1.000 Observations, nur mit dem Pauschalpreis von 30 US-Dollar im Monat.
In den Installer-Dateien und der Doku von v13.35.0, die wir gelesen haben, fehlt diese Tabelle. Die Datei cmem-pro-costs.ts enthält dort nur noch Beschriftungen und Gateway-Konstanten. Ihr Kopfkommentar nennt den Grund: Der Provider-Bildschirm soll auch ohne laufenden Worker und ohne Preis-API funktionieren. Die Zahlen oben stammen also aus einer älteren Version und sind keine aktuelle Preisangabe. Für eine echte Entscheidung messen Sie eine Arbeitswoche lang Ihren eigenen Verbrauch.
Wohin gehen Ihre Daten bei CMEM Pro?
Mit CMEM Pro verlassen Sitzungsdaten Ihren Rechner. Der Observer läuft über das Gateway von cmem.ai. Die Installer-Option wirbt außerdem mit „Real-Time Cloud Sync“. Die Cloud-Sync-Doku sagt genau, was dabei hochgeladen wird: Ihre Observation-Texte und Ihr vollständiger Prompt-Text. Beides geht in den Sync-Hub unter Ihrem cmem.ai-Konto (https://sync.cmem.ai). Einen eigenen Schalter für Sync gibt es nicht. Sync ist aktiv, sobald Token, Benutzer-ID und Hub-URL gesetzt sind. Leeren Sie einen dieser Werte, ist Sync aus.
Für alle, die Kundencode unter der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) bearbeiten, zählt, was fehlt. Die Cloud-Sync-Doku, die Doku-Seite zum gehosteten Server sowie die Seiten cmem.ai/pro und cmem.ai/privacy nennen keine Hosting-Region und keine Aufbewahrungsfrist (Stand 13. Oktober 2026). Die Datenschutzseite hat keinen eigenen DSGVO-Abschnitt und keine Liste von Unterauftragsverarbeitern. Sie sagt immerhin, dass der Inhalt Ihres Speichers nicht zum Training von Modellen dient. Laut derselben Seite entfernt eine Kontolöschung auch die Cloud-Daten.
Bevor Kundencode über CMEM Pro läuft, klären Sie mit dem Anbieter, wo die Daten liegen und wie lange sie bleiben. Fragen Sie auch nach einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV). Solange das offen ist, bleibt Weg 3 die Alternative. Er schickt laut Doku nur die einmalige Zahlen-Meldung an cmem.ai.
Was bleibt lokal, und wie halten Sie Geheimnisse heraus?
Lokal speichert claude-mem alles unter ~/.claude-mem/. Sitzungen, Observations und Zusammenfassungen liegen in der SQLite-Datenbank ~/.claude-mem/claude-mem.db. Dazu kommt ein optionaler Chroma-Vektorindex für die kombinierte semantische und Stichwort-Suche. Wer diesen Ordner sichert oder kopiert, kopiert das Gedächtnis aller Projekte mit.
Für einzelne Inhalte gibt es <private>-Tags. Was zwischen <private> und </private> steht, sieht Claude in der Sitzung weiterhin. Es wird aber nicht als Observation gespeichert. Laut Doku entfernt schon die Hook-Schicht diesen Inhalt, bevor die Daten den Worker oder die Datenbank erreichen. Zwei Grenzen bleiben. Claude erhält den Inhalt trotzdem, er geht also wie jeder Prompt an Anthropic. Außerdem filtert der Tag Claudes eigene Antworten nicht. Wiederholt Claude ein Geheimnis in seiner Antwort, kann es deshalb im Speicher landen.
Zusätzlich gibt es eine automatische Schwärzung bekannter Geheimnis-Muster. Sie ist standardmäßig aus. Sie schalten sie mit diesem Eintrag in ~/.claude-mem/settings.json ein:
"CLAUDE_MEM_REDACT_ENABLED": "true"Die Funktion arbeitet mit regulären Ausdrücken und ersetzt Treffer endgültig. Die Doku betont: „destructive replacement, not encryption“. Die eingebauten Muster decken unter anderem Azure, Dienstkonto-JSON von Google Cloud und IBM Cloud nicht ab. Die Schwärzung greift an derselben Stelle wie die <private>-Tags. Sie erfasst also Tool-Eingaben und -Ausgaben, Prompts und die letzte Antwort, aus der die Zusammenfassung entsteht. Für echte Zugangsdaten empfiehlt die Doku einen separaten Secrets-Manager. Wie Sie Schlüssel grundsätzlich aus Agenten-Sitzungen fernhalten, zeigt unser Leitfaden, Geheimnisse aus KI-Agenten herauszuhalten.
Wie schalten Sie die Telemetrie ab?
claude-mem sendet anonyme Nutzungsstatistik an PostHog. Laut Doku ist das „on by default (opt-out)“. Das README erwähnt die Telemetrie nicht. Sie steht nur in der Doku. Die Ereignisse tragen eine zufällige Installations-ID. Prompts, Gesprächsinhalte, Dateipfade, Projektnamen, Suchanfragen und IP-Adressen sind laut Doku ausgeschlossen. So schalten Sie die Telemetrie ab:
npx claude-mem@13.35.0 telemetry disable
npx claude-mem@13.35.0 telemetry statusDer zweite Befehl zeigt nur den aktuellen Zustand an und ändert nichts. Alternativ setzen Sie die Variable DO_NOT_TRACK=1 dauerhaft in Ihrer Shell. Laut Doku hat sie Vorrang vor allen anderen Einstellungen:
echo 'export DO_NOT_TRACK=1' >> ~/.bashrcAuf welcher Adresse lauscht der Worker?
Der Worker ist ein lokaler HTTP-Dienst. Laut Konfigurationsdoku bindet er standardmäßig an 127.0.0.1 und hat „no request authentication“. Der Standard-Port ist 37700 plus Ihre Benutzer-ID modulo 100, also ein Wert zwischen 37700 und 37799. Gibt es keine Benutzer-ID, ist der Port 37777.
Auf einem Server ist das wichtig. Betreiben Sie Claude Code wie in unserem Leitfaden zu Claude Code auf einem VPS mit tmux, dann prüfen Sie die Bindung selbst:
ss -ltn | grep ':377'Die Zeile sollte 127.0.0.1: vor dem Port zeigen. Steht dort 0.0.0.0: oder *:, ist die komplette API ohne Anmeldung aus dem Netzwerk erreichbar. Die Doku nennt CLAUDE_MEM_WORKER_HOST mit 0.0.0.0 ohne Token ausdrücklich „Dangerous“. Lassen Sie den Wert auf 127.0.0.1.
Wie installieren Sie claude-mem mit der passenden Wahl?
Sie brauchen Node.js 20.0.0 oder neuer. Prüfen Sie das zuerst. Die Ausgabe sollte mit v20 oder einer höheren Hauptversion beginnen:
node --versionVariante A läuft über den Plugin-Marketplace in Claude Code. Sie installiert die aktuelle Version, nicht v13.35.0:
/plugin marketplace add thedotmack/claude-mem
/plugin install claude-memVariante B legt die Version und den Provider fest. Sie wollen bewusst Ihr Claude-Limit nutzen und keine Sitzungsdaten an cmem.ai senden? Dann wählen Sie den Anthropic-Plan direkt:
npx claude-mem@13.35.0 install --provider claudeStarten Sie Claude Code danach neu. npm install -g claude-mem ersetzt diese Schritte nicht. Laut README installiert der Befehl nur die SDK-Bibliothek, ohne Hooks und ohne Worker.
Noch ein Hinweis zum Namen: Das README erwähnt einen Krypto-Token namens CMEM. Es beschreibt ihn als Token eines Dritten, den der Entwickler offiziell unterstützt. Für Installation und Nutzung des Plugins brauchen Sie ihn nicht.
FAQ
Verbraucht claude-mem mein Claude-Pro- oder Max-Limit?
Nur auf dem Weg über den Anthropic-Plan (--provider claude). Dort teilt der Speicher laut Doku Ihre Plan-Nutzung, jede Observation kostet also Kontingent. Mit CMEM Pro oder einem eigenen OpenRouter- oder Gemini-Schlüssel läuft der Observer außerhalb Ihres Plans. Fällt CMEM Pro zurück, etwa bei inaktivem Abo, läuft der Observer wieder über Ihren Plan.
Was kostet CMEM Pro nach der Testphase?
Laut Preisseite von cmem.ai (Stand 13. Oktober 2026) kostet CMEM Pro nach einer 30-tägigen Testphase 30 US-Dollar im Monat. Heavy kostet 70 und CMEM Max 100 US-Dollar im Monat. Für die Testphase ist eine Kredit- oder Debitkarte nötig. Die Abrechnung kann beginnen, wenn die Testphase endet oder die enthaltene Nutzung verbraucht ist. Einen Euro-Preis nennt die Seite nicht.
Wie sehe ich, ob claude-mem gerade über meinen Plan läuft?
jq -r .CLAUDE_MEM_PROVIDER ~/.claude-mem/settings.json zeigt claude für den Anthropic-Plan. CMEM Pro erscheint als openrouter, mit einer cmem.ai-Adresse in derselben Datei. Nach einem Rückfall von CMEM Pro zeigt claude-mem beim Sitzungsstart einmalig „Memory is using your Anthropic plan for now.“ Der Wert in der Datei allein reicht für diese Prüfung nicht. Die Doku beschreibt nämlich nicht, dass er beim Rückfall umgeschrieben wird.
Darf ich claude-mem mit Kundencode unter der DSGVO nutzen?
Das hängt von Ihrem Provider-Weg ab. Mit CMEM Pro laufen Observer-Aufrufe über cmem.ai, und Cloud Sync lädt Observation-Texte und vollständige Prompts hoch. Doku und Datenschutzseite nennen keine Hosting-Region und keine Aufbewahrungsfrist. Klären Sie diese Punkte und einen AVV mit dem Anbieter. Der Weg über den Anthropic-Plan sendet laut Doku außer einer einmaligen Zahlen-Meldung nichts an cmem.ai.
Ist der claude-mem-Worker von außen erreichbar?
Standardmäßig nicht. Er bindet laut Doku an 127.0.0.1, hat aber keine Anmeldung. Prüfen Sie mit ss -ltn | grep ':377', dass vor dem Port 127.0.0.1 steht. Setzen Sie CLAUDE_MEM_WORKER_HOST nie ohne Token auf 0.0.0.0. Sonst ist die komplette API im Netzwerk offen.